Manchmal ist es ganz einfach, auch wenns schwerfällt

30. Oktober 2013 in Blog

Video ist ein tolles Instrument für die Nachwuchswerbung. Kein anderes Kommunikationsmittel transportiert Stimmungen und Gefühle so gut, wie das bewegte Bild. Viele Unternehmen haben das erkannt. Aber leider tun sie dabei oft viel mehr, als eigentlich nötig wäre. Anstatt zu zeigen, wer und was Auszubildende im neuen Unternehmen wirklich erwartet zeigen sie sich mit großenm Aufwand so, wie sie von der Zielgruppe gern wahrgenommen würden. Anstatt auf die Suche nach guten Geschichten und Gesichtern zu gehen versucht man, sich mit gespielter jugendlicher Attitüde für die Zielgruppe attraktiv zu machen.

Ich habe hier drei Beispiele zusammengestellt. Dabei ist für mich weniger die Frage, ob ein Video peinlich ist oder nicht. Ich frage mich: Welches löst bei mir den Impuls aus, dass ich dort arbeiten möchte. Welches Video leistet also, was es leisten soll?


(WNCY, Radiosender New York)


(Polizei NRW)


(Sparda Bank)

Ein Video, das nicht leistet, was es leisten soll, ist nicht per se peinlich. Es ist eine Themaverfehlung. Viel Geld und Kreativität wurden vergeudet. Und das ist das eigentlich Bedauerliche.