Hangout statt Pressemitteilung?

19. Dezember 2013 in Blog

Eine spannende Untersuchung, die die Universität der Bundeswehr in München vorgelegt hat. Unter dem Titel „Das Google-Dilemma“ veröffentlichte die Hochschule am 10. Dezember 2013 die Ergebnisse einer Journalistenbefragung aus dem Oktober. Die 1.608 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlicher Mediengattungen wurden nach ihren Recherchegewohnheiten und ihrem Verhältnis zur professionellen Öffentlichkeitsarbeit befragt. Wichtigstes, und wenig überraschendes  Ergebnis: Als Rechercheinstrumente sind Internet und Suchmaschine nicht mehr wegzudenken. Interessantes Detail dabei: Viele Journalisten bemängeln die Tiefe der angebotenen Information. Dazu passt, dass der persönliche Austausch als der bei weitem hilfreichste Kommunikationskanal gesehen wurde.

Eine Handlungsempfehlung hieraus wäre, den Rückkanal und die direkte Kommunikation stärker in die Pressearbeit zu integrieren. Bei der auch in den Pressestellen zunehmenden Arbeitsverdichtung sind die Möglichkeiten der 1:1 Kommunikation natürlich begrenzt.

Denkt man allerdings an die möglichkeiten der Live-Kommunikation mit virtuelle Pressekonferenzen, Livestreamings oder Google Hangouts, dann bietet das Netz auch dafür hervorragende Möglichkeiten.

Weitere Informationen zur Untersuchung (pdf):

Das Google-Dilemma
Kurzdarstellung der Ergebnisse einer Journalistenbefragung im Oktober 2013