IGeL – Defizite in der Informationsvermittlung

28. Juni 2013 in Blog

logoDie Informationsvermittlung zu Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) ist vielerorts mangelhaft. Das ist ein Ergebnis einer Untersuchung bestehender IGeL-Informationsangebote des Bundesverbraucherministeriums (BMELV). Anlässlich des BMELV-Kongresses Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) – Welche Informationen brauchen Patienten?“ wurde die Frage diskutiert, wie der Informationstransfer vom Arzt zum Patienten verbessert werden kann.

Der Patient als Kunde braucht klare, gut verständliche, nachvollziehbare und vertrauenswürdige Informationen von seinem Arzt oder seiner Ärztin,  Die Zahl der Patienten in Deutschland, die ärztliche Informationen nicht verstehen, liegt bei rund 40 Prozent. Das schreibt die Ärztezeitung gestern und bezieht sich dabei auf die Zahlen des EU-HealthLiteracy-Survey. Die Herausforderung für die Praktiker vor Ort, Informationen verständlich darzustellen, die wirtschaftlichen Konsequenzen und den Nutzen der Leistung für den Patienten aufzuzeigen und dabei das Vartrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient nicht zu belasten, ist enorm.